Der Verein

Zur Entstehungsgeschichte des VIA NOVA Pilgerweges

Zurückgekehrt von einer im Jahre 2000 durchgeführten, erfüllenden Pilgerreise auf dem Jakobsweg entstand bei Johann Spatzenecker, dem damaligen Bürgermeister von Seekirchen/Salzburg, die Idee, einen Pilgerweg „vor der Haustüre“ zu errichten. Zu einem grenzüberschreitenden Interreg III a - Projekt brauchte es einen Partner auf bayerischer Seite, den er in der Landvolkshochschule Niederalteich, vertreten von Dr. Josef Rehrl fand.

Bis aus der Absicht ein gangbarer Weg wurde, bedurfte es einer Menge intensiver Arbeit:

Zunächst mussten Partnergemeinden angeworben und bei Gemeindeparlamenten um ihre Mitgliedschaft geworben werden. Daraus ergab sich nach und nach der Verlauf der Strecke, ursprünglich von Metten, Kreis Deggendorf, bis St. Wolfgang im Salzkammergut. Zu Hilfe kam auf österreichischer Seite der Regionalverband Salzburger Seenland; auf bayerischer Seite der Passauer Pastoralplan der Diözese, vertreten von Helga Grömer. In unzähligen auch länderübergreifenden Arbeitstreffen wurden nach und nach erarbeitet:

Die Idee:

  • es sollte ein spiritueller Pilgerweg werden, denn an gewöhnlichen Wanderwegen ist meist kein Mangel
  • es sollte ein „europäischer Pilgerweg“ werden und den Gedanken der Vorausschau auf das kommende Jahrhundert aufgreifen
  • es sollte ein grenzüberschreitender Pilgerweg werden und die Öffnung nach Osten einbeziehen
  • es sollte ein überkonfessioneller Pilgerweg werden, mit dem Ausblick auf
  • Austausch mit anderen Konfessionen.

 Die Mittel:

Es brauchte die Unterstützung der Europäischen Union mit Geldern aus dem grenzüberschreitenden Entwicklungsfond, auch um ein gewerbliches Planungsbüro und einen Projektmanager beauftragen zu können. Dazu musste ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden. Es brauchte einen länderübergreifenden „Eingetragenen Verein Europäischer Pilgerweg“ mit Satzung, Mitgliedsgemeinden und den üblichen Organen.

Ein Name für den Pilgerweg musste gefunden werden, denn „Nomen est Omen“.

Mit „VIA NOVA“ sind in der Bibel die ersten Christengemeinden umschreiben, die einen neuen Weg gehen.

Es brauchte ein Logo, ein Symbol, für die Idee. Es wurde gefunden in der Geste eines Menschen der seine Hände zum Himmel erhebt und gewissermaßen den Kontakt zum Geistigen/Göttlichen herstellt. Schilder sollten dem Pilger den Weg weisen, ergänzend dazu Kartenmaterial. Beherbergungs- und Einkehrbetriebe für Übernachtungen wurden gewonnen;

In der Landvolkshochschule Niederalteich fanden Ausbildungskurse für Pilgerwegbegleiter/Innen statt, sodass Pilgergruppen mit der Idee vertraut gemacht werden konnten. Im Jahr 2003 war das Konzept  soweit gediehen, dass eine Teileröffnung der Strecke von Bad Griesbach bis Ering stattfinden konnte.

 21.10.2003          Auftaktveranstaltung in Niederalteich

02./03.07.2004    Festliche Eröffnung 1. Teilstrecke Bad Griesbach – Ering – Frauenstein am Inn (OÖ) 

Die feierliche Eröffnung fand am 03.07.2005 in Aigen am Inn statt. Vorausgegangen waren mehrtägige Pilgerwanderungen aus allen beteiligten Pilgergemeinden. Die ursprünglich etwa 290 km lange Strecke wurde mittlerweile mehrmals erweitert; nach Nordwesten

   06.06.2010       Erweiterung von Metten nach Bogenberg

   05.06.2011       Bogenberg nach Mallersdorf/Pfaffenberg

   22.04.2015       Mallersdorf/Pfaffenberg bis Weltenburg        

nach Nordosten erweitert:

Erweiterung  von  Vilshofen/Schweiklberg bis Freyung,

05.09.2010     Teileröffnung der Erweiterungsstrecke von Vilshofen bis zur tschechischen Grenze in Vierhäuser, Gemeinde Mauth

11.09.2011      von Freyung bis Pribram, dem uralten Wallfahrtsort zum Heiligen Berg.

Eröffnung  Erweiterung Bayerwald – Böhmerwald

Mittlerweile beträgt die gesamte Strecke rund 1200 km. Heute geht es darum, das Konzept VIA NOVA-Pilgerweg  zu vertiefen und zu bewerben. Für die Zukunft ist eine Verlängerung in allen Richtungen nicht ausgeschlossen.

Text: Dr. Josef Rehrl


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Nach der Pilgerwanderung geht es mit dem Bus von Pribram über Freyung nach Passau!

Seit Juni 2017 fährt REGIO JET von Pribram über Freyung bis nach Passau.
Pribram ab 8:50 Uhr, Freyung 11:10 Uhr, Passau an 11:50 Uhr – Anschluss an DB.
Passau ab 16:00 Uhr, Freyung 16:40 Uhr, Pribram an 19:00 Uhr. ...mehr

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"42 Tage auf der VIA NOVA" Vilshofen

Josef Guggenberger berichtet in der Alten Kirche in Pleintung von seinen Erlebnissen. ...mehr

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Auf der VIA NOVA wird Begegnung zum Geschenk

Bericht zur Generalversammlung 2016 in NeuKirchen vorm Wald

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Zeit zum Pilgern

Kolumne | Fit in die Natur

Zeit zum Pilgern

Eine Etappe auf der Via Nova: von Mattsee durch die hügelige Wald- und Wiesenlandschaft nach Neumarkt am Wallersee. ...mehr

www.salzburg.com/nachrichten/meinung/kolumne/fit-in-die-natur/sn/artikel/zeit-zum-pilgern-189970/


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Dr. Josef Guggenberger zum Nachfolger von ÖR Johann Spatzenegger gewählt

Einstimmig wurde von der Generalversammlung 2016 der Berndorfer Bürgermeister Dr. Josef Guggenberger zum Nachfolger von ÖR Altbürgermeister Johann Spatzenegger gewählt. Nach über zahn Jahren gab der "Gründungsvater der VIA NOVA" sein Amt in jüngere Hände. Josef Guggenberger gehörte dem Vorstand des Vereins schon in den vergangen Jahren an, war selbst schon auf vielen Teilstrecken pilgernd unterwegs, hat seine Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse in Wort und Bild aufgezeichnet und festgehalten und manchen so zum persönlichen "Aufbruch" angeregt. "Der Verein ist gut aufgestellt und jeder soll und darf sich einbringen und seinen Beitrag leisten", stellte der neue Obmann fest. Mit den Worten von Katharina von Siena, "das Durchhalten wird belohnt" dankte Dr. Guggenberger für das Vertrauen der Versammlungsteilnehmer. 

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, viel Freude an der neuen Aufgabe, regen Zuspruch aus dem Verein, reiche Begegnungen mit  Menschen, die pilgernd und suchend auf den Spuren der VIA NOVA unterwegs sind, wir alle  freuen uns auf diesen gemeinsamen Weg.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     


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ÖR Altbürgermeister Johann Spatzenegger zum "EHRENOBMANN" ernannt

"Stehender Applaus" begleitete die Verleihung der Urkunde zum "Ehrenobmann" an ÖR Altbürgermeister Johann Spatzenegger. Obfrau-Stellvertreterin Helga Grömer würdigte in ihrer Laudatio den Menschen, den Pilger, den Politiker und vor allem den "Visionär Spatzenegger". Aus eigenem Erleben hat Spatzenegger sein Ziel verfolgt, so wuchs der Weg in zehn Jahren von Österreich über Passau bis Regensburg, Kehlheim und Mallersdorf, von Vilshofen bis nach Pribram in Tschechien. Gemeinden und Städte sind starke Partner und viele zertifizierte Pilgerwegbegleiter "beleben" den Pilgerweg. Mit bewegten Worten für die VIA NOVA und die vielen Menschen auf diesem Weg  erinnerte Spatzenegger an die gemeinsame Zeit und dankte seiner Stellvertreterin Helga Grömer und der Geschäftsführerin Berta Altendorfer sowie allen in den Vorstandschaften für die wirkungsvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit. Foto: Dem Ehrenobmann Johann Spatzegger mit Frau Sieglinde gratulieren (von rechts) Dr. Guggenberger, der Freyunger Landrat Sebastian Gruber, Helga Grömer und Berta Altendorfer). 


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Vorstandschaft des "Vereins Europäischer Pilgerweg - VIA NOVA"

Mitglieder der Vorstandschaft (v. l. n. r.): Renate Liebl, Ansprechpartnerin "VIA NOVA - Bayerischer Wald / Tschechien",  Ehrenobmann ÖR Altbgm. Johann Spatzenegger, Ehrenmitglied Dr. Josef Rehrl, Obmann Dr. Josef Guggenberger, Kassier-Stellvertreter Matthias Geyer, Obfrau-Stellvertreterin Helga Grömer, Siegfried Degenhart, Sprecher der Pilgerwegbegleiter, Geschäftsführerin Berta Altendorfer,  Kassier Josef Wendtner und  (nicht auf dem Bild) Schriftführerin Cornelia Krenn. Kassa-Prüfer des Vereins sind Martin Voggenberger und Theresa Wiedemann.


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10 Jahre VIA NOVA

Zum Anlass dass der Europäische Pilgerweg sein 10-jähriges Jubiläum feiert, bin ich den Europäischen Pilgerweg von St. Wolfgang/ OÖ nach Vilshofen gegangen.

Für mich ist dieses Gehen ein dankbares Zurückschauen auf zehn Jahre pilgern (vor zehn Jahren, am 16. Sept. habe ich mit meiner Ausbildung zum Pilgerwegbegleiter angefangen. ...mehr