Bad Griesbach


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Sonstiges / Wissenswertes

St. Wolfgang-Kapelle in Buchet

(Volksmund: Wolfgangi-Kapelle) wo der Sage nach der Hl. Wolfgang (damals Bischof zu Regensburg) vor gut tausend Jahren auf einem alten Höhenweg entlang der Wasserscheide einherritt und auf einem Bruchstein (Quarzfelsen hinter der Kapelle) in der Lugenz ausruhte. Beim Weiterritt ins Tal habe er zur Lagebestimmung einer Kirche in St. Wolfgang bei Weng sein Beil geworfen. Auf dem gut 300 Jahre alten Bildstöckl steht zu lesen: "Eine Kirche noch vor allen will Ich bauen und wohin / Wird es meinem Gott gefallen so gibt er mirs gewiss in den Sinn / Wirf das Handbeil, fällt es nieder, o Ich werd es widersehn / Such dasselbe, find es wieder, dort soll meine Kirche stehn / Hier ist der Stein auf den der Hl. Wolfgang ausgeruhet hat."

St. Wolfgang bei Weng

Die Wallfahrtskirche zeigt im Inneren spätgotischen Charakter, auf das Barock hingegen verweisen die Gewölbe im Chor sowie die vergrößerten Fenster. Die originale Bemalung der Gewölberippen wurde freigelegt, wobei im Chor spätgotische Fresken zum Vorschein kamen. Im spätbarocken Hochaltar sin zwei Statuen von Wenzel Jorhan aus Griesbach aus den Jahren um 1738. Weiter sollte man der spätgotischen Marienfigur im Kind Beachtung schenken. Ihr Schöpfer ist wahrscheinlich dem Passauer Bildhauerkreis zuzuordnen.
Die Kirche verwahrt Reliquien des Bruder Konrad, der hier im Jahre 1818 getauft worden ist.

Weng

Die Johanneskirche in Weng ist ein Anziehungspunkt für Gläubige, die der Biographie Bruder Konrads (Johann Birndorfer) nachspühren, der 1934 heiliggesprochen und um 1977 zum Stadtpatron von Bad Griesbach erhoben wurde.
An der Außenmauer der findet man den eichenlaubumkänzten Grabstein seiner Eltern Bartholomä und Gertraud Birndorfer. Am Eingang zum Kirchhof steht die Schule, die der junge Hansl täglich besuchte, sie zeigt sich heute noch in ihrem damaligen Zustand.

BRUDER KONRAD HOF
Parzham

Auf dem 1750 erbauten "Venus-Hof", einem stolzen Rottaler Vierseithof, wurde im Jahre 1818 Johann Birndorfer, der spätere Hl. Bruder Konrad, geboren.
Die wertvollsten Räume des bäuerlichen Wohnhauses, das Geburtszimmer und die Schlafkammer sind unverändert erhalten. Die übrigen Räume sind mit Mobiliar und Gebrauchsgegenständen aus der damaligen Zeit ausgestattet.
Die "Stube", in der sich früher das Leben an Feiertagen und besonderen Anlässen abspielte, ist mit seinem Herrgottswinkel heute ein beliebter Raum für Gebet, Gottesdienste und Andachten.
Im südlichen Nebengebäude befindet sich ein Museum. Der Rundgang durch die Ausstellung lässt auf vielfältige Weise die bäuerliche Welt, die religiöse Volkskunst und den Lebensweg des Hl. Bruder Konrad lebendig werden.
Der erste Raum des Museums gibt mit seinen landwirtschaftlichen Geräten Einblick in das bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert. Ein weiterer Raum ist Bruder Konrads Klosterleben und seiner Selig- und Heiligsprechung gewidmet. Reliquiare, Votivtafeln, alte Wachsstöcke sowie ein prächtiger Hausaltar veranschaulichen die damalige Volksfrömmigkeit. Eine Besonderheit sind ein gekreuzigter Jesus und ein Nachbau der Altöttinger Alexius-Zelle, die nach dem Wahlspruch des Heiligen - "Das Kreuz ist mein Buch" - gestaltet wurden.
Zur Homepage des Bruder-Konrad-Hofs>
 

EMMAUS
Ökumenisches Zentrum Bad Griesbach

Grüß Gott im Ökumenischen Kurseelsorgezentrum "Emmaus". Die Diözese Passau und der Evangelisch-lutherische Dekanatsbezirk Passau haben eine Kirche gebaut, die beiden Kirchen gemeinsam gehört. Unser Ökumenisches Zentrum gilt in dieser Form als einmalig im deutschsprachigen Raum.
Der Name "Emmaus" erinnert an eine biblische Geschichte.(Lukas 24, 13-35)
Zwei Freunde Jesu gehen nach seinem Tod enttäuscht und hoffnungslos von Jerusalem zu dem kleinen Ort Emmaus. Ein Fremder gesellt sich zu den beiden und begleitet sie. Er öffnet ihnen die Augen für das was geschehen war und zeigt ihnen neue Perspektiven für ihr Leben. Da erkennen sie in dem unbekannten Begleiter den auferstandenen Christus.

Durch den Haupteingang des Gottesdienstraumes führt die Hauptachse zum Altar, der im "Kreuzpunkt" des Raumes, vor der halbrund ausgewölbten und bemalten Apsis steht. In den Mittelpfeiler des Windfang-Bereichs wurde über dem Grundstein ein Kaskaden-Stein mit Wasserauffangbecken errichtet zur Erinnerung an das "Wasser des Lebens", an das Heilwasser eines Kurbades oder auch an das Weihwasser. In Querrichtung zur Hauptachse, in Kreuzform nach rechts und links liegen die beiden intim gestalteten Kapellen. Die Sakramentskapelle (rechts) lädt zur stillen Anbetung ein. In der Vater-Unser-Kapelle (links) liegt ein Buch auf, in dem jeder Besucher seine persönlichen Anliegen und Sorgen niederschreiben kann.

Emmausweg, Bad Griesbach-Therme

Die Kurseelsorger des ökumenischen Zentrums "Emmaus" laden Sie ein, den Emmausweg in Bad Griesbach zu "be"-gehen. Er führt in sieben Stationen von der Emmauskirche durch das Kurgebiet hinüber zur Stephanskapelle. Wenn Sie diesen Weg gehen, wünschen wir Ihnen, dass Sie ein wenig zur Besinnung kommen, die Texte an den einzelnen Stationen sollen Ihnen Hilfestellung dazu sein. Gott möge Sie auf Ihrem Weg begleiten!

Thema der Gemeinde Bad Griesbach in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Haarbach
- Sorgensteine tragen -

Nimm einen Stein auf - als Symbol für die Dinge, die belasten, die uns das Leben schwer machen. Nimm die Last des Steines bewußt für das nächste Stück des Weges auf Dich: Was oder wer belastet mich? Wie groß und wie schwer ist mein ganz persönlicher Stein? Ist es ein Kiesel, der manchmal im Schuh drückt oder ein großer, schwerer Brocken, der mich zu erdrücken droht??? So verschieden wie die Steine - so verschieden sind auch unser Aller Sorgen.

Ablegen der Sorgen(steine) an der Wolfgangi-Kapelle.

In der Stille und Einsamkeit dieses Ortes legst Du deinen Sorgenstein bewusst ab; und mit ihm auch das, was Dich belastet. Lege ihn zu den Anderen, denn nicht nur Du trägst eine Last. Deine nächsten Schritte werden Dich befreit und beschwingt auf Deinem Weg weiterführen.