Andere Pilgerwege


VIA NOVA Europäischer Pilgerweg  - Etappe  Salzburg Mattsee Egelsee 1   Chris Hofer.jpgARNOWEG


Auf Weisung Karls des Großen erhob der Papst 798 den Salzburger Bischof Arno zum Erzbischof. Arno war damit der erste Salzburger Erzbischof und Namensgeber dieses Salzburger Weitwanderweges, der 1998 anlässlich des 1200-Jahr-Jubiläums ‘eröffnet’ wurde. Der Arnoweg ist als Rundweg angelegt. Die Route führt zu bedeutenden Spuren der Kirchengeschichte. Auf dem Weg kommt der Wanderer vorbei an zahlreichen landschaftlichen und kulturhistorischen Höhepunkten des SalzburgerLandes. So kommt  man neben beeindruckenden Wallfahrtskirchen etwa auch an den berühmten Krimmler Wasserfälle vorbei. Im wahrsten Sinn des Wortes Höhepunkt des Rundwanderweges ist das Zittelhaus auf dem Sonnblick in 3.106 m.
Fakten zum Arnoweg

Start und Ziel: Salzburg – Rundweg, weitere Einstiegspunkte über Hallein, Werfen, Rauris-Bodenhaus und Mauterndorf
Länge: 1.200 km
Tagesetappen: 63

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Die VIA NOVA ist, wie der Name schon sagt, ein relativ neuer Pilgerweg. Das erste Teilstück dieses europäischen Weges wurde 2004 eröffnet, seitdem wird die Strecke laufend erweitert. Das letzte oder erste Stück der Route führt durch das SalzburgerLand. Vom Stift Michaelbeuern wandert man zur Stiftskirche Mattsee, durch das Salzburger Seenland bis an den Wolfgangsee. Noch heute erfrischen sich Pilger am spätgotischen Pilgerbrunnen vor der Wallfahrtskirche von St. Wolfgang.

Fakten zur VIA NOVA
•Start und Ziel: Kloster Weltenburg an der Donau (Niederbayern), Pribram (Tschechien) oder St. Wolfgang
•Länge: gesamt 1.200 km
•Tagesetappen: z.B. 5 Tagesetappen Mallersdorf-Metten; 9 Tagesetappen Metten-Braunau; 9 Tagesetappen Passau-St. Wolfgang

Leonhardsweg Logo.JPG    Leonhardsweg

Entstehung des Leonhardsweges

Schon in der Zeit der Erbauung der Wallfahrtskirche im 15. Jahrhundert wurde eine Bruderschaft aufgebaut. Sie hat die Wallfahrt nach St. Leonhard bei Tamsweg beworben und vor Ort die Sorge um die Wallfahrer getragen. Auch heute sind die Förderung der Wallfahrt nach St. Leonhard und der Vertiefung des Glaubenslebens der Mitglieder die wesentlichen Ziele der Erzbruderschaft.

Mit der Renovierung der Kirche sollte auch eine Revitalisierung der Wallfahrten erfolgen – so der Plan des Pfarrers von Tamsweg, Dr. Markus Danner.

Die Bruderschaft reichte das Projekt „Pilgerweg St. Leonhard“ beim Österreichischen Förderprogramm zur Entwicklung des Ländlichen Raums 2007 – 2013, Schwerpunkt Leader, ein. Mit Hilfe dieser Leaderförderung und der kräftigen Unterstützung des Tourismusverbandes Tamsweg konnte dieses Projekt unter der Leitung des damaligen Rektors der Erzbruderschaft, Dr. Erich Thell, verwirklicht werden.

Die feierliche Eröffnung des Leonhardsweges von Salzburg nach Tamsweg erfolgte im Juli 2011 und von Gurk nach Tamsweg im August 2013.

Fakten zum Leonhardsweg:                                                                                 

  • Start: Salzburg                                                              
  • Ziel: Leonhard bei Tamsweg
  • Länge: 135 km
  • Tagesetappen: 5 – 6

 

 

Pinzgauer Marienweg

Pinzgauer Marienweg.JPG   Pinzgauer Marienweg     

Außergewönhlich viele Wallfahrtskirchen im Pinzgau sind der Muttergottes gewidmet. Der Pinzgauer Marienweg verbindet alle miteinander und führt so durch die gesamte Region. Je nach Wunsch und Kondition kann der Weg in vier unterschiedlichen Varianten erwandert werden. Der klassische Weg in sechs Tagesetappen führt unter anderem beim Keltendorf in Uttendorf, Maria Elend bei Embach und der Einsiedelei in Saalfelden vorbei und endet bei der Wallfahrtskirche Maria Kirchental bei Lofer. Der Abkürzer führt direkt von Zell am See nach Maishofen, der anspruchsvolle Weg führt über den Römersattel und der Weg über Berg und Tal von Stuhlfelden über Saalbach nach Hochfilzen.

Fakten zum Pinzgauer Marienweg (klassisch)       
•Start: Jochberg in Tirol
•Ziel: Maria Kirchental
•Länge: 125 km
•Tagesetappen: 6

Rupertiweg Logo.JPG   St. Rupert Pilgerweg

Das gelbe Rupertuskreuz auf violettem Grund weist dem Pilger den rund 250 Kilometer langen Weg von Altötting zum Europakloster Gut Aich in St. Gilgen am Wolfgangsee und weiter nach Bischofshofen – zumeist in fünf bis sechs Tagesetappen begangen. Also zum Beispiel Altötting – St. Gilgen, St. Gilgen – Bischofshofen oder Altötting – Bad Reichenhall – Salzburg. Eine gute Grundkondition ist erforderlich, um durch voralpines Gelände vom Wolfgangsee über die Postalm, durch das Lammertal und über das Hochgründeck zu wandern. Namensgeber des St. Rupert Pilgerweges ist Bischof Rupert, der sich 650 n.Chr. auf den Weg machte, um im heutigen Bayern und im SalzburgerLand das Christentum wieder aufleben zu lassen.

Fakten zum St. Rupert Pilgerweg
•Start: z.B. Altötting in Bayern
•Ziel: z.B. Salzburg oder Bischofshofen
•Länge: gesamt 369 km
•Tagesetappen: gesamt 17

 

Wolfgangweg.JPG   Wolfgangweg

Der Weg, den der heilige Wolfgang, Bischof von Regensburg, zu seiner Einsiedelei am Wolfgangsee gegangen ist und dem seit dem Mittelalter viele Wallfahrer folgten, hat bis heute seine Anziehungskraft nicht verloren. Der Wolfgangweg beginnt am Grab des Heiligen Wolfgang in Regensburg. Von dort führt er vorbei an vielen Wirkungs- und Erinnerungsstätten bis nach St. Wolfgang am Wolfgangsee. Das besondere daran: man kann diesen Pilgerweg auch per Rad zurücklegen.

Fakten zum Wolfgangweg
•Start: Regensburg in Bayern
•Ziel: St. Wolfgang/Wolfgangsee
•Länge: 324 km
•Tagesetappen: 4 (per Rad)

SALZBURGER JAKOBSWEG
Der Salzburger Teil des wohl bekanntesten Pilgerweges führt vom oberösterreichischen Oberhofen am Irrsee bis zum Pass Strub, wo der Weg in den Tiroler Jakobsweg übergeht. Auf knapp 100 Kilometern wandern Pilger durch das Salzburger Seenland, passieren die Wallfahrtskirche Maria Plain, durchqueren die Stadt Salzburg und kommen über Unken und Lofer zum Pass Strub.
Fakten zum Salzburger Jakobsweg

Start: z.B. Oberhofen am Irrsee
Ziel: z.B. Waidring
Länge: 103 km
Tagesetappen: 4

pilgern im Salzburger Land

Fr., 07.06.2019, 21 Bilder