Heimathaus Schärding
Schlossgasse
Tel.: +43 (0) 7712/4300
Fax:
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 2005 Dienstag bis Sonntag von 10.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00 h
Bereits im Jahre 1905 gründeten geschichtsbewusste Bürger einen Musealverein mit dem Vorhaben, die Zeugnisse aus Schärdings Vergangenheit zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Noch im selben Jahr stellte die Stadtgemeinde das Burgtor zur Verfügung. Dieser letzte sehr gut erhaltene Teil der einst mächtigen Schärdinger Burganlage erweist sich noch heute als geschichtsträchtiger Ort und daher für diesen Zweck besonders geeignet. Das Gebäude selbst ist durch zwei bedeutende Epochen geprägt: dem einstigen viergeschossigen äußeren Burgtor wurde stadtseitig 1580 ein Renaissancebau hinzugefügt.
So präsentiert das Heimatmuseum in seinen 9 Schauräumen einen Querschnitt durch die verschiedenen historischen Epochen, beginnend mit prähistorischen Ausgrabungen und der frühen Siedleungsgeschichte. Das Wasser hat einen besonderen Stellenwert: einerseits der Inn als bedeutender Verkehrsweg, anderersteits die Bäche als Energielieferant für die vielen Mühlen. So ist der Innschifffahrt und dem Mühlenwesen ein eingerer Raum gewidmet.
Weiters geht es mit den verschiedenen Handwerkszünften, die in der Stadt ansässig waren. Handwerk und Handel hatten in Schärding "einen goldenen Boden".
Wie die wohlhabenden Bürger einst gewohnt haben, soll uns die "Bürgerstube" vermitteln. Der Kachelofen, die Möbel und Bilder zeigen uns auch das hohe kunsthandwerkliche Können der einheimischen Meister. Hervorzuheben sind die "Madonna mit Kind" von Hans Multascher, der "Christus am Kreuz" und der "Ecce Homo" von Johann Peter Schwanthaler d.Ä.
