Roßbach
Eingebettet in das Innviertel, zwischen den Bezirkshauptstädten Ried im Innkreis und Braunau am Inn, liegt die Gemeinde Roßbach.
Roßbach in Zahlen:
943 Einwohner in 340 Haushalten
Seehöhe: 442 m
Fläche: 14,92 km²
Gerichtsbezirk: Mauerkirchen
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Tel.: 43(0)7724/8110, Fax DW 4
e-mail: gemeinde@rossbach.ooe.gv.at
Bürgermeister: Josef Hartwagner
22 Ortschaften:
Bruckwies, Buch, Edt, Fraham, Frieseneck, Grünau, Gschaidt, Hinteredt, Hofing, Hub, Jaiding, Krottenthal, Parschalling, Rödham, Roßbach, Schiefeck, Schwathof, Thal, Ursprung, Wesen, Wolfeck, Zechleiten
Katastralgemeinden:
Rödham, Roßbach
Die Gemeinde Roßbach ist eine typische Innviertler Landgemeinde.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1140.
Das Ortszentrum wird geprägt von der gotischen Pfarrkirche, die dem Hl. Jakobus geweiht ist.
Diese Kirche war ursprünglich eine Schlosskapelle und wurde 1140 erbaut. Innen wurde sie später barockisiert. Das Stuck stammt von Joh. Michael Vierthaler
1200 zur Pfarre erhoben.
Die Familien- und Kinderfreundlichkeit wird u.a. durch den großzügig angelegten und in Ortsnähe befindlichen Spielplatz präsentiert.
Auch der Kindergarten, der ganztägig geführt wird, und die Volksschule tragen einen wesentlichen Teil zur Familien- und Kinderfreundlichkeit bei.
Seit geraumer Zeit wird der ökologische Gedanke forciert. So ist die Gemeinde Roßbach seit dem Jahr 2004 auch Mitglied des Klimabündnisses OÖ.
An Sehenswürdigkeiten bietet unsere Gemeinde neben der neu renovierten Pfarrkirche ein Heimatmuseum und die Heimkehrerkapelle.
Das von Hr. Josef Gottfried, Seniorchef des Tischlereiunternehmens Gottfried, in der Ortschaft Jaiding geschaffene Museum beherbergt interessante und kostbare Schätze aus längst vergangenen Tagen. Es bietet beeindruckende Einblicke in das oft schwierige Alltagsleben unserer Vorfahren.
Die Heimkehrerkapelle wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Ursprünglich wurde von der „Waldkapelle“ gesprochen.
Es gibt eine sehr interessante Entstehungsgeschichte, welche man an einer Tafel neben der Eingangstür nachlesen kann.
Roßbach, mei Hoamat
Koa schöners Fleckerl gibt’s auf dera Welt,
gabat’s nöt her, um nu so vui Geld,
möcht a koan Tausch gegen irgendwo,
a so a schöne Hoamat, is koa zweites moi do.
Da bin i geborn, tieaf verwurzelt mei Stamm,
vertraut sind ma d’Felder, d’Wiesn und Bam,
d’Hügl und Täler, da Woid und da Bach,
g’hörn grad so daher, wia dö Vögerl auf’s Dach.
Und jede Jahreszeit hat bei uns da sein Reiz,
wenns woam is, dann rengt’s, im Winter da schneit’s,
dös Frühjoah voll Frische, wias nöt schöner sei kunt,
da Herbst mit seine Farb’m, so leuchtend, so bunt.
Gehst hinum, gehst herum bei uns in der Gmoa,
es wird sö immer wieder, a schöner Blick für di auftoa,
wennst wanderst durch Gegend mit offene Aug’n,
dann spürst drinn a Gfühl, nur da tuats ma taug’n.
Versteh’n tua i d’Leut, wenn’s mit mir toan a Red,
da brauch i koa Lexikon oder Dolmetscher nöt,
sö red’n so wia i und die Sprach hab i gern,
es is hoit dö Sprach, dö ma d’Muatta hat glernt.
Drum möchte i nöt fort da, nöt um koan Preis,
i g’hör nur daher, i will goa nichts Neus,
könnt schöner woi sei nirgends, dös kann goa nöt geb’m,
z’Roßbach wo i dahoam bin, ja nur da möcht i leb’m.
(Günter Bauschenberger)
Bildergalerie:
