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Ortenburg




St. Koloman-Kapelle

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Auf einem Höhenrücken südwestlich von Ortenburg, in der sogenannten "Zell", steht weithin sichtbar die Kapelle St. Koloman. Einst ein kleines schmuckloses Gebäude, das auf Initiative der Familie Sickinger in Kollmann, 1978 in einer Gemeinschaftsaktion der Pfarrei Raining und Umgebung, einer vollständigen Renovierung unterzogen und mit einem kleinen Zwiebeltürmchen versehen wurde. Der Frauenbund Rainding stiftete dazu eine Glocke. Unter Zell, vom lateinischen "Cella" = Kammer, versteht man hier die Niederlassung eines einzelnen Möches, möglicherweise auch mehrerer Mönche, die dem heiligen Koloman geweiht wurde. Alljährlich im Mai findet eine Reitermaiandacht statt. Im hölzernen Vorbau der Kapelle wurden inzwischen drei Votivtafeln aus der Hand des Kunstmalers Günter Wolf angebracht. Die Beschreibungen über die Kapelle und den Hl. Koloman sind hier zu lesen. Im Jahr 2002 wurde die Kapelle vom Heimat- und Trachtenverein Unteriglbach renoviert. Die Kapelle, wegen ihrer schönen Lage und weitem Rundblick ins Wolfachtal und zum Bayerischen Wald, wird gern besucht und ist Ausflugsziel vieler Wanderer. Wer Ruhe und das Zwiegespräch mit der Natur und ihrem Schöpfer sucht, kann es hier in Vollkommenheit finden.