Die Kirche wurde von einem Adeligen zu Ehren des Hl. Martin gestiftet (Verm. Staatsarchiv Landshut, Burg Trausnitz). Der größte und älteste Teil der Umfassungsmauern besteht aus Bruchstein, teils Granit, teils aus Findlingen, sog. Feldsteinen. Der Baustil ist gotisch vermischt mit barocken und romanischen Bauelementen. Dies resultiert aus den baulichen Veränderungen, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder vorgenommen wurden. Bei umfangreichen Renovierungsarbeiten kam zum Vorschein, dass die Kirche ursprünglich Rundbogenfenster hatte, ebenso die Eingangstüre, die aus Spaltmaterial mit eingeschobenen Gratriegeln bestand. Dies sind unverkennbare Spuren aus der Romantik. Mit größter Wahrscheinlichkeit dürfte die Kirche 800 bis 900 Jahre alt sein. Schrifltiche Aufzeichnungen von der Kirche gibt es seit ca. 1750.
