Die einstige Wallfahrtskirche "Zu unserer lieben Frau" wurde nach der Einführung der Reformation in Ortenburg zur evangelischen Marktkirche erhoben und zur Grablege der Ortenburger Grafen. Die 1381 erstmals genannte Kirche ist von der reformatorischen Entwicklung geprägt. Kunsthistorisch von größter Bedeutsamkeit sind die Grabdenkmäler des Grafen Joachim (hinter dem Hochaltar) und des Grafen Anton. Außerdem verweisen zahlreiche Epitaphien (Grabtafeln) auf die Grafen zu Ortenburg. Die evangelische Kirche Ortenburgs bildet im übrigen eine bauliche Einheit von Pfarrhof, ehemaliger Schule und Kantorhaus.
