Gemeindeamt Oberwang
4882 O b e r w a n g 90
Tel.Nr.: 06233/8217
FAX: 06233/8217-4
E-Mail: gemeinde@oberwang.ooe.gv.at
Homepage: www.riskommunal.at/oberwang
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag jeweils von 07.15 – 12.00 und 13.15 – 18.00 Uhr
und Mittwoch, Freitag jeweils von 07.15 bis 13.00 Uhr;
Bürgermeister: WALDL Wilhelm – Sprechzeit Dienstag jeweils von 08.00 bis 11.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung;
OBERWANG - der ruhende Pol im Salzkammergut
Die Gemeinde Oberwang liegt im Herzen des Salzkammergutes, 6 km vom Mondsee, 8 km vom Attersee entfernt, umgeben von waldreichen Hügeln und ausgedehnten Wiesenhängen auf einer Seehöhe von 572 Metern, mit einer Fläche von 38,74 km². Nach der Flächennutzung entfallen 63 % auf Wald, 33 % auf landwirtschaftliche Nutzflächen und 4 % auf Bau- und Verkehrsflächen.
Entwicklung der Einwohnerzahlen der Gemeinde auf Grund der Volkszählungsergebnisse:
2001- 1.573 Einwohner; 1991 - 1.443 Einwohner; 1981 - 1.365 Einwohner; 1971 - 1.295 Einwohner; 1961 - 1.187 Einwohner;
Das gesellschaftliche Leben der Gemeinde in den Bereichen Kultur, Sport und Natur ist geprägt durch ein reges Vereinsleben (ca. 20 Vereine). An Freizeit- und Sporteinrichtungen stehen zur Verfügung: im Sommer - ein Freischwimmbad, Sportplatz, Tennisplätze, Turnhalle, Wanderwegenetz; im Winter - die Hochplett-Schilifte und die Langlaufregion Nußdorf a.Attersee- Oberwang.
Pfarrkirche Oberwang
Diese wurde im Jahr 1182 errichtet. Ein Umbau erfolgte in den Jahren 1440/41, 1561, 1687 und 1709/10. Der Hochaltar stellt die Ermordung des hl.Kilian dar. Der Altar stammt aus der Künstlerwerkstätte des Bildhauers Meinrad Guggenbichler.
Konradkirche
Diese ist eine der ältesten Kirchen des Landes und ist auf den hl.Martin geweiht. In der Kirche wird unter Gitter ein Brett, auf dem der Leichnam des Abtes Conrad Bosinlother von Mondsee, nachdem er vorher von den Pfulingern erschlagen wurde, aufbewahrt, auf dem der Leichnam verbrannt werden sollte. Konrad soll damals am 15.01.1145 samt des Brettes unversehrt geblieben sein. Sehenswert sind auch die von der Künstlerin Frau Professor Lydia Roppolt geschaffenen Kirchenfenster;
Geschichtliches - Gemeindeentwicklung
951 anlässlich einer Waldschenkung an das Kloster Mondsee durch Bischof Christian von Passau wird der Ortsname Oberwang erstmals erwähnt;
1014 fiel die Hälfte der Bevölkerung der Pest zum Opfer;
1145 wird der Klostervorsteher von Mondsee, Abt. Chunrad Bosinlther, von den Pfullingern ermordet;
1182 in einem Schreiben des Papstes Lucius III, wo das Eigentum zum Kloster Mondsee bestätigt wird, wurde die Kirche erstmals erwähnt;
1679 wurde Abt Chunrad als Märtyrer durch Papst Innonzenz XI selig gesprochen;
1708 der Hochaltar mit Relief der Ermordung des hl. Kilian wurde von Meinrad Guggenbichler errichtet;
1809 war Napoleoin selbst einige Zeit hier anwesend, ein von ihm eigenhändig angefertigtes Schreiben sowie verschiedener Schriftverkehr über den Franzosenkrieg bestätigen dies;
1853 erfolgte die Erbauung der Volksschule Oberwang, vorerst nur mit einer Klasse;
1906 konnte das Schulgebäude Riedlbach erbaut werden;
1923 das Kriegerdenkmal, zum Gedenken an die Gefallenen des ersten Weltkrieges, wurde eingeweiht;
1958 das Gemeindeamtsgebäude konnte seiner Bestimmung übergeben werden;
1978 das Freizeitrentrum wurde eröffnet und die Aufbahrungshalle eingeweiht;
1979 verlieh die Oö.Landesregierung mit Beschluß vom 07.Mai 1979 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens; das Wappen ist gespalten; rechts in Grün eine silberne, aufrechte Hirschstange, links in Silber ein grüner Palmzweig;
1986 findet die feierliche Einweihung des neuen Feuerwehrhauses für die FF. Oberwang statt;
1989 wurde mit dem Bau einer Volksschule mit Turnsaal, Kindergarten und Musikprobenraum begonnen und 1990 fertiggestellt;
1991 findet die feierliche Einweihung des neuen Feuerwehrhauses für die FF. Oberaschau statt;
1994 Baubeginn der Ortskanalisation;
1996 Zubau eines zweiten Gruppenraumes beim Kindergarten Oberwang;
Bildergalerie:

