Tourist-Info MauthMühlweg 2 Tel. ++49 (0) 8557 97 38-38 E-Mail: tourismus@mauth.de
| Gemeindeverwaltung MauthGiesekestraße 2 Tel. ++49 (0) 8557 96 00-0 E-Mail: poststelle@mauth.bayern.de
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00 - 12.00 Uhr Sonn- und Anfang November bis Mitte Dezember | Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00 - 12.00 Uhr
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Die Kräutergemeinde Mauth-Finsterau am Nationalpark Bayerischer Wald
Der Gemeindename "Mauth" entstand druch die letzte Verlegung der Zolleinnahmestelle (sog. "Mautstelle") im Jahr 1698, von Kreuzbergin die heutige Ortschaft Mauth. Die Verlegung wurde damit begündet, Zitat: "daß die Cultur immer mehr nach Norden hin fortschritt."
Die Ortschaften der Gemeinde entstanden zwischen 1699 und 1724 entlang des Handelsweges "Goldener Steig".
Nachdem das Gebiet von Mauth und Finsterau für sehr kurze Zeit zu Österreich gehörte, wurde es schließlich 1805 wieder in Bayern integriert.
Aber auch innerhalb der Gemeinde kam es um 1900 zu einer Teilung. Die Ortschaften Finsterau und Heinrichsbrunn nabelten sich von Mauth ab und bildeten eine eigenen Gemeinde "Finsterau". Im Zuge der Gebietsreform 1978 kam aber Finsterau und Heinrichsbrunn wieder zur Gemeinde Mauth.
Die Gemeinde Mauth-Finsterau liegt im Landkreis Freyung-Grafenau bei einer Höhenlage von 700 bis 1.000 Metern am Nationalpark Bayerischer Wald, direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik und dem böhmischen Nationalpark Sumava. Sie hat ca. 2.500 Einwohner und eine Fläche von 2.800 Hektar, davon sind 1.400 Hektar Wald. Die Ortsteile der Gemeinde sind: Annathal, Bärnbachruhe, Finsterau, Heinrichsbrunn, Hohenröhren, Mauth, Neuhütte, Spicking, Vierhäuser, Zwölfhäuser.
Das besondere klimatische Verhältnis auf knapp 1.000 Höhenmetern ist verantwortlich für die unbeschreibliche Artenvielfalt an Wild- und Heilkräutern. Ausgewählte Pflanzen waren vor Jahrhunderten meist die einzigen Mittel, die den armen Leuten zur Linderung von Beschwerden und Krankheiten zur Verfügung standen. Die Gemeinde Mauth bietet ein umfangreiches Angebot rund um Kräuter und Heilpflanzen. Ein besonderes Erlebnis versprechen ausgedehnte Kräuterwanderungen unter fachkundiger Führung. Ungewöhnlich sind mit Sicherheit die verschiedenen Kräutergärten der Gemeinde sowie die kulinarischen Genüsse rund um Kräuter.
Pilgermotto "Grenzen erleben - Grenzen überwinden"
Durch die direkte Grenzlage zur Tschechischen Republik hat Mauth-Finsterau in Zusammenarbeit mit der tschechsichen Partnergemeinde Kvilda, das Thema „Grenzen erleben - Grenzen überwinden“ gewählt. Entlang des Wege durch die Gemeinde, begleiten den Pilger sinnige Gedanken entsprechend zum Thema Grenze(n). Passend zum Pilgermotto wurde am Grenzübergang das "Tor zur Freiheit" mit schweren Ketten errichtet. Das Prinzip von Druck und Gegendruck spiegelt die Erfahrungen an Grenzsituationen wieder.
Quelle:
Einige Textpassagen sind aus dem Buch von Erich Dorner (Bayerischer Wald-Verein/Sektion Mauth) "Aus der Maut' - bei der Finster'Au und in der Howareit"
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