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Antiesenhofen




Pfarrkirche Antiesenhofen

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Das Gotteshaus der Pfarre Antiesenhofen wurde um 1450 im gotischen Baustil unter Einbeziehung der romanischen Außenmauern errichtet und dem Hl. Ägidius geweiht.
Die Inneneinrichtung der Pfarrkirche ist barock. Der Hochaltar, von "P.G. 16.Sept. 1665" wurde laut Signatur auf der rückwärtigen Innenseite des Hochaltars fertiggestellt. In der Mittelnische befindet sich die Figur des Kirchenpatrones, des Hl. Ägidius. Erwähnenswert sind einige sehr gut restaurierte Barockheilige und vor allem der Stuckaltar vom bayerischen Stuckkünstler Johannes Baptist Modler aus dem grenznahen Kösslarn.
Die Entstehung dieses Kunstwerkes wird laut den Aufzeichnungen im Pfarrarchiv auf das Jahr 1652 datiert. Sehenswert ist auch ein vermutlich römisches Säulenkapitell, das irgenwann zum Weihwasserbecken umfunktioniert wurde. Nicht übersehen sollte man bei der Kichenbesichtigung ein kleines romanisches Relief auf der rechten Seite im Chor, es handelt sich vermutlich um die Darstellung eines Propheten oder Evangelisten.    
Die Kirche selbst wird bereits im Jahr 1096 urkundlich erwähnt und war dem Benediktinerstift Vornbach am Inn zugehörig.