Kontakt Impressum
Aldersbach




Kirche Maria Himmelfahrt

Asamkirche

Tel.:

Fax:

E-mail:

Homepage:

Öffnungszeiten:

Die erste christliche Kirche in Aldersbach wird bereits im Jahre 735 erwähnt. Als im 12. Jahrhundert Zisterziensermönche das Kloster übernehmen, verlegen sie Kirche und Kloster an die heutige Stelle. 1207 wird die romanische, dreischiffige Basilika eingeweiht. Während des "goldenen Zeitalters" im Jahre 1720, wird das Langhaus von Domenico Magzin neu gebaut und durch die Gebrüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam im neuen Stil des Rokoko mit Fresken und Stuckaturen ausgeschmückt. Unter dem Rokokoprälat, Theobald II., wird "Maria Himmelfahrt" zur schönsten Marienkirche Bayerns. Als 1803 die Säkularisation über das blühende Kloster hereinbricht, soll die Abteikirche abtgerissen werden. Die Einrichtung wurde teilweise billig versteigert. Verschiedenes Interieur wie Beichtstühle, Glocken, Orgel und Messgewänder kam nach Vilshofen. Die Kirche diente zeitweise als Pferdestall.1806 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben und damit gerettet. Der markante, 68 m hohe Kirchturm, 1410 erbaut und 1755 in der heutigen Form gestaltet, prägt das Landschaftsbild des Unteren Vilstales weithin. Die Sandsteinfiguren und Ornamente im Außenbereich wurden bei der letzten Renovierung nachgegossen. Die Originale sind im Kreuzgang des Klosters ausgestellt. Der Turm in in drei Geschosse gegliedert. In der Nische mit dem üppigen Rokokorahmen von Josef Deutschmann befindet sich die kunstvolle Sandsteinfigur der "Unbefleckten Empfängnis". An das Erdgeschoß schließen zwei Kulissenmauern an. Das Steinrelief auf der linken Seite zeigt eine Szene aus dem Leben des hl. Benedikt. Der Gotenkönig Totila will die Weisheit des Heiligen prüfen. Sein Schwertträger Riggo naht sich im Gewand des Königs. Benedikt durchschaut ihn und spricht "Leb ab, mein Sohn, was du trägst, denn es ist nicht Dein". Das rechte Relief zeigt den hl. Bernhard von Clairvaux bei seiner Begegnung mit Herzog Wilhelm von Aquitanien, der den rechtmässigen Papst nicht anerkennen wollte. Bernhard zeigt die heilige Hostie und spricht "Der ist dein Richter, in dessen Namen alle Knie sich beugen". Die Muschelwerkkonsolen sind bekrönt mit den Statuen des hl. Benedikt und des hl. Bernhard von Clairvaux.