Diskussionsforum
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Andreas Fliegl
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miserable Ausschildung Abschnitt Heilbrünnl - St. Radegund - Tarsdorf
geschrieben am: 2010-07-22 18:10:10
Ich hatte heute mit dem Via Nova kein schönes Erlebnis.
Ich wollte Ihn mit Freude begehen, v. a. deswegen freute es mich als Jakobswegbegeher, daß es in unserer Gegend, was auch meine Heimat ist, einen solch´ schön beschriebenen Weg zum Beschreiten gibt. Leider war ich sehr enttäuscht... Der Weg ist mangelhaft ausgeschildert, dann zeitweise überhäuft sich wieder ein ganzer Schilderwald, v. a. in der Nähe von Gasthäusern. Schilder, die dann an anderer Stelle wieder fehlen, oder gar durch die Sonne ausgebleicht als Pfeil nicht mehr erkennbar sind. So ist es naheliegend, daß man sich verläuft oder gar, weil kein einziger Wegweiser mehr vorhanden, man sich an den Hauptverkehrsadern orientiert, sich ätzend mit stinkendem schnellem Verkehr bewegt, in der Hoffnung am nächsten Ziel sich wieder eingliedern zu können, leider dann entsetzt wiederum die gleiche Erfahrung macht... ..., daß es anders geht durfte ich auf dem Jakobsweg von München nach Bregenz erleben und der verläuft ebenso wechselnd von Bayern nach Österreich und das lückenlos ohne ein einzigesmal auf eine Karte zu schauen. So bleibt mir nur der Hinweis, die Motivation den Weg nochmals oder gar zu Ende zu beschreiten ist dahin... Gruß Andreas Fliegl |
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Christine Skornia
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Antwort vom: 2010-07-24 11:29:30
Lieber Andreas, ich kenne den beschriebenen Wegabschnitt sehr gut und muss dir leider recht geben.Ich begleite Gruppen auf der Via Nova. In jeder Versammlung kommt das Thema Beschilderung zur Sprache und ich habe den Eindruck, dass wir von den Gemeinden, die ja für die Beschilderung zuständig sind nicht gehört werden.
Dies ist so schade, denn auch ich wünsche mir einen Weg, den ich dann ohne Landkarte gehen kann. |
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Marianne
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Antwort vom: 2010-07-25 22:43:40
Lieber Andreas Fliegl!
Die beschriebene Wegstrecke kenne ich nicht, aber ich bin zusammen mit vier Freundinnen den VIA NOVA Weg schon von Metten bis Munderfing gegangen. Wir haben mit der Beschilderung ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Oft führte sie uns problemlos ans Ziel, manchmal kamen wir nicht zurecht, gingen Umwege oder sogar im Kreis. Deshalb haben wir uns aber nicht entmutigen lassen und wir werden den Weg auch noch bis St. Wolfgang zu Ende gehen. Gerade auf der österreichischen Seite haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Ausschilderung gemacht. Also, NICHT AUFGEBEN!!! Es gibt sicher Strecken, die dich für deine Enttäuschung entschädigen!!! Gruß Marianne |
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Franz Muhr
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Antwort vom: 2010-07-29 18:23:18
Lieber Andreas, ich bin Pilgerbegleiter und sehe, dass wir hier ein gemeinsames Bedürfnis haben. Wenn ich mit einer Pilgergruppe unterwegs bin, dann ist es mir - und den TeilnehmerInnen - angenehm, wenn man sich an Hand der Wegmarkierung zurechtfindet.
Ich möchte dich bitten, deine Wegerfahrungen auch den betreffenen Gemeinden (St. Radegund und Tarsddorf) mitzuteilen. Ich denke, für die Verantwortlichen am Gemeindeamt ist es wichtig, über solche Mängel informiert zu werden, um diese (hoffentlich) rasch zu beheben. Solltest du dich doch noch entscheiden, den VIA NOVA, bis St. Wolfgang zu ende zu gehen, dann melde dich bitte bei mir (0664/7670135). Wenn ich Zeit habe, dann begleite ich dich durch meine Heimat, das Mondseeland. |


