Ering


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D-94140 Ering
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Telefon08573 9609-99
Fax08573 9609-99
Websitewww.ering-inn.de



Historische Informationen

Das älteste Siedlungsgebiet der Gemeinde ist Ering. Bereits 725 wird es erstmals als „Aeringe“ urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Ortes war eng verbunden mit den Bistümern Passau und Bamberg und war Herrschaftssitz von Adelsgeschlechtern wie derer von hals, von Closen und von Baumgarten. Noch heute ist der Ortsmittelpunkt der Hofmark von der Schlossanlage geprägt. Um das gesamte Gemeindegebiet ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden, weshalb Ering auch zum „sagenumwobenen Dorf“ wurde.


Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ering. Spätgotisch, vom Baumeister Hans Wechselberger aus Burghausen erbaut (1478). Hochaltar im Kern Spätbarock mit 2 gewundenen Säulen. Seitenaltäre um 1685. Besonderheiten: Schutzmantelmadonna über dem Portal von 1441, die Schutzsuchenden in asymmetrischer Anordnung. Zahlreiche Epitaphien an den Innenwänden. Taufstein mit Maßwerkverzierung von 1408.
 
Wallfahrtskirche St. Anna nördlich von Ering. Spätgotischer Bau, im Norden und Süden auf romanischen Umfassungsmauern. Der Sage nach sollen Schiffer die Urkirche aus Dankbarkeit für die Errettung aus Wassernot gebaut haben. Interessant ist der stilistische Übergang vom südlichen Seitenaltar (1636) zum Hochaltar (um 1680). Gotische Glasgemälde und Tafelbilder. Schildpattbemalung am Hochaltar. Johann Birndorfer aus Parzham, der spätere Bruder Konrad, fasste in St. Anna den Entschluß ins Kloster einzutreten.
 
Wallfahrtskirche St. Johannes und Paulus in Pildenau: Ein malerisches, im Kern romanisches Tuffstein-Kirchlein. Schindelturm und Netzrippengewölbe 1468 erneuert. Spätgotischer Flügelaltar aus der Salzburger Schule wurde vom Hauptaltar mit manieristischem Aufbau (1621) verdrängt. (Flügelaltar jetzt seitlich). Der Legende nach soll Bischof Poppo aus Brixen, der 30-Tage-Papst, aus Pildenau stammen.
 
Pfarrkirche St. Mauritius in Münchham: Spätgotischer Bau von Hans Wechselberger mit Rokokoaltären. Hochaltar um 1740, Seitenaltäre um 1750. Eingangsportal mit spätgotischen Beschlägen
 
Pfarrkirche St. Ulrich in Kirn: spätgotischer, einschiffiger Bau. Jocheinteilung im Langhaus durch Wandpfeiler und Schildbögen. Seit 1962 moderne Hochaltargruppierung mit spätgotischen Figuren (um 1500).
 
Die Schlossanlage aus dem 18. JH, bestimmt seit jeher das Ortsbild der Hofmark Ering. Das Schlossgebäude besteht aus einem dreiflügeligen Wohntrakt mit reicher Rokokoausstattung (1772) und einem Wirtschaftstrakt. Das Schloss ist im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
 
Die Malzfabrik von Ering war noch bis in die 30er Jahre des 20. JH in Betrieb. Mit ihren über 27 Meter hohen Kaminen, ist sie im ostbayerischen Raum ein seltenes Beispiel für internationale Industriearchitektur der Jahrhundertwende.
 
Zahlreiche Kapellen und Bildstöcke im gesamten Gemeindegebiet erinnern an Sagen, Mythen und Begebenheiten aus der Region.


Sonstiges / Wissenswertes

siehe hierzu auch www.sinnwaerts.de 

Mit dem Herzen gehen - mit dem Herzen sehen
Auf den Spuren der Päpste und Heiligen - Pilgern mit dem Radl
Auf den Spuren des Heiligen Bruder Konrad - Szenenspiel auf dem Bruder Konrad Hof in Parzham
Lebe die Göttin in Dir - Pilgerwanderung für Frauen
Unterwegs zu sich selbst