St. Florian am Inn


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A-4782 St. Florian am Inn
E-Mail
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Fax07712/302124
Mobil07712/302124
Websitewww.st.florian-inn.at



Leitspruch

Ih bi a Florianer
Bi stolz af Pfarr und Gmoan,
Denn woaßt, de höchstn Schädln
Habmd mir grad ganz alloan.

Wia d’Würfln außt in Stoanbruch,
so fest hand d’Köpf und d’Fäust,
Und bal ma(r) oanmal ladnan
Da schaust, wia’s allsand reißt.

Doh d’Acker hand schön rogli
Und d’Wiesna safti gmua,
Drum tragn s’ uns a guats Kerndl,
A Graserl, fein, für d’Kuah.

Mir selm hand frisch und munter
As wia der rauschad I(nn).
Ih bi a Florianer,
Nix Schöners gat’s für mih.

Pater Emmerich Doninger


Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St.Florian am Inn

Bau
Der Bau der heutigen gotischen Pfarrkirche erfolgte im 13.-14. Jahrhundert.

Gewölbe
Das Kirchengewölbe mit seinen gotischen Arkaden wird im Langhaus von zwei achteckigen, schlanken Pfeilern getragen. An der Südseite wurde die Kirche 1871 um die Ölbergskapelle erweitert und um ein neues, im neugotischen Stil errichtetes Eingangsportal ergänzt.

Hochaltar
Der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahr 1760 mit dem Bild des Hl. Florian und seitlich, den beiden Säulen vorgestellt, stehen die Statuen des Hl. Georgs und des Hl. Martins.

Seitenaltäre
Der rechte Seitenaltar trägt im Altarblatt das Bild der Hl. Familie, der linke jenes des Hl. Leohnhard. Die gotischen Statuen stellen rechts den Hl. Stephan und den Hl. Laurenz, links den Hl. Antonius und den Hl. Johannes dar.

Turm
Die Kirche erhält ihre charakteristische Ausstrahlung durch den massiven gotischen Turm, der sowohl die Kirche wie auch den Ort dominiert und lädt ein zum Verweilen und zur Besinnung.

Orgel
Die aus dem Jahr 1886 stammende Orgel wurde von der Orgelbaufirma Johann Lachmayr, Linz/Urfahr, gebaut. Während des 1. Weltkrieges mussten viele Orgelpfeifen aus kriegswirtschaftlichen Gründen abgeliefert werden und wurden eingeschmolzen. 1925 wurden die fehlenden Pfeifen durch Zinkpfeifen ersetzt.

Michaelskapelle
Neben der Pfarrkirche stand bis zum Jahr 1784 die mit einer unterirdischen Gruft versehene Kapelle zum Hl. Michael.


Pfarrgeschichte

1150
Erste gesicherte urkundliche Erwähnung St.Florians als zum Domkapital Passau gehörig.

1195
St.Florian am Inn ist Mutterpfarre eines beachtlichen Gebietes: Taufkirchen an der Pram, St.Marienkirchen, Andorf, Raab, Zell an der Pram, Ort im Innkreis, Antiesenhofen, Münsteuer, Aurolzmünster, Pram, Eberschwang, Geboltskirchen, Hohenzell, Ried im Innkreis, Peterskirchen, Tumeltsham und Mehrnbach

um 1385
Die Florianer Pfarrherren ziehen nach Schärding.

1434
Stiftung eines „stabilen“ Kaplans bei der Pfarrkirche St.Florian. So verliert St.Florian allmählich seine Bedeutung gegenüber der Pfarre Schärding

1570-1580
Bildung des Dekanates Schärding, dem St.Florian unterstellt wird; St.Florian hat damit seine Rolle als Mutterpfare endgültig verloren.

1784
Neugründung der josefinischen Pfarre St.Florian. St.Florian gewinnt damit seine Eigenständigkeit wieder.