Obernberg


AdresseMarktplatz 36
A-4982 Obernberg am Inn
E-Mail
Telefon+43 (7758) 2255-0
Fax+43 (7758) 2255-0
Mobil+43 (7758) 2255-0
Websitewww.obernberg.at



Attraktionen / Events (jährlich)

Besondere alljährliche Höhepunkte: Pferdemarkt am Samstag nach dem 18. März; Marktfest Anfang Juli.
 
Kultur:
Das Herausragendste von Obernberg ist sein großartiger MARKTPLATZ mit den herrlichen Rokoko-Stuckfassaden des Schiffsmeister- (Nähe Gurtentor), des Apotheker- und des Wörndlehauses aus der Hand des bayerischen Künstlers Johann Baptist Modler. Das HEIMATHAUS im Gurtentor (Nordosten) beherbergt u.a. das reichhaltigste Handwerksmuseum des Innviertels.
Auf dem Burggelände kann man das ehem. Gericht (1550) und den Tuffstein-Renaissancebau des „Schüttkastens“ bewundern, der das „KUNSTHAUS BURG OBERNBERG“ beherbergt. Auf der Rückseite dieses Gebäudes ist ein historischer Garten angelegt, zwischen diesem und dem Innhang befindet sich - auf den Resten der Wolfgerburg - die FALKNEREI, welche beeindruckende Vorführungen bietet.
Die PFARRKIRCHE wurde 1447 an die „Gottleichnamskapelle“ (Leib-Christi-Kapelle, heute Presbyterium), sie hat daher als einzige kath. Kirche Österreichs den Titel „Zum Heiligen Abendmahl“. Bemerkenswert ist die gotische Holzschnitzerei „Annaselbdritt“ und die an Turm und Schiff angebaute Annakapelle mit gotischen Fresken (nicht frei zugänglich, unvollständig aufgedeckt). MISSIONSKREUZ - ORT DER KRAFT: 5 m hohes Beispiel von Obernbergs Schmiedekunst, es war nur wenige Jahre bis zum Sturm des Jahres 1899 auf dem Kirchturm und wurde auf dem Friedhof in der Längsachse der Kirche aufgestellt.
In der NIKOLAUSKIRCHE im Vormarkt Ufer (Schifferkirche) wurden einstmals die Schiffer zu ihrer gefährlichen Weiterfahrt gottesdienstlich verabschiedet. Jetzt dient das Gotteshaus als Ausstellungs- und Konzertraum und für besondere Gottesdienste (Nikolausmesse).


Historische Informationen

Erste urkundliche Erwähnung um 950 n. Chr. unter der Herrschaft der Grafen von Vornbach als „OPRENBERG“. Gegen Ende des 12 Jhds. kam Obernberg unter die Herrschaft der Passauer Bischöfe. Bischof Wolfger (Wappen) ließ 1199 den Marktplatz und den Burgplatz anlegen. Schiffsmaut, Handwerk und Marktrecht machten den Ort reich. 1550 wurde die Wolfgerburg durch die Schlossanlage ersetzt. Im 17 Jahrhundert verheerten mehrere Brände den Ort, aber die prunkvollen barocken Nachfolgebauten wurden Grundlage der Schönheit des Ortes. Obernberg kam erst 1782, drei Jahre nach dem Innviertel, zu Österreich. Während der napoleonischen Kriege wurde die Befestigungsanlage des Burggeländes und der Turm größtenteils geschliffen (1807).